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Satzung

Turnvereins 1894 Hessisch Lichtenau e. V.

§ 1: Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Turnverein 1894 Hessisch Lichtenau“
und hat seinen Sitz in Hessisch Lichtenau.
Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Witzenhausen eingetragen.
2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2: Zweck und Aufgaben

1. Zweck und Aufgaben des Vereins sind:

a) Turnen, Sport und Spiel
b) die sportliche Förderung seiner Mitglieder, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, sowie die Jugendpflege

2. Hierbei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung.

3. Der Verein bekennt sich zur olympischen Idee und lehnt alle Bindungen
parteipolitischer und konfessioneller Art ab.

4. Zu den ausgeübten Sportarten gehören:
a) Turnen in allen Formen,
b) Kinder- u. Jugendturnen auf breitester Grundlage,
c) Gymnastik für Frauen und Männer,
d) Kampfsport (Judo, Taekwondo),
e) Ballspiele: Handball, Tischtennis, Badminton, Volleyball,
f) Leichtathletik,
g) Skating,
h) Pflege des Turnertums, auch durch Geselligkeit.

5. Weitere Abteilungen können aufgenommen werden. Über die Aufnahme
entscheidet die Mitgliederversammlung.

6. Etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet
werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

7. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
werden.

8. Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des
Landessportbundes, des zuständigen Landesfachverbandes oder einer anderen
Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke
Verwendung finden.


§ 3: Mitgliedschaft in den Verbänden

Der Verein ist Mitglied im

a) Landessportbund Hessen e.V.
b) jeweiligen Fachverband entsprechend den in § 2 Ziffer 4 der Satzung
aufgeführten Sportarten.
c) Deutschen Sportbund e. V.


§ 4: Farben, Wahrzeichen und Auszeichnungen

1. Die Farben des Vereins sind: G r ü n / W e i ß.
Das Wahrzeichen ist der im Stadtwappen der Stadt Hessisch Lichtenau
enthaltene Löwe mit der Laterne, von einem Eichenkranz umgeben, der in
seiner oberen Rundung die drei Stadttürme einschließt.

2. Jedes Mitglied hat das Recht zum Erwerb und zum Tragen der Vereinsnadel.

3. Als Auszeichnungen werden besondere Vereinsnadeln verliehen; im Einzelnen
regelt dies die Ehrenordnung nach § 7 der Satzung.


§ 5: Mitgliedschaft

1. Der Verein führt als Mitglieder:

a) ordentliche Mitglieder (ab dem 18. Lebensjahr),
b) Kinder (bis unter 14 Jahren),
c) Jugendliche (14 bis unter 18 Jahren),
d) Ehrenmitglieder.

Wird im Text dieser Satzung mit den zugehörigen Ordnungen bei natürlichen
Personen die männliche Sprachform verwendet, so sind ungeachtet dessen
Frauen und Männer gemeint.

2. Mitglied des Vereins kann jeder ohne Rücksicht auf Beruf, Herkunft und
Glauben werden.

3. Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen.
Jugendliche im Alter unter 18 Jahren dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung
eines gesetzlichen Vertreters aufgenommen werden.

4. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.

5. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Art, Höhe u. Fälligkeit legt die
Mitgliederversammlung fest

6. Die Mitgliedschaft endet:

a) Durch Austritt, der nur schriftlich zum Ende eines Kalenderjahres zulässig
und spätestens drei Monate zuvor zu erklären ist,
b) durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied neun
Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz
Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder sonstige finanzielle
Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat. Bleibt ein Mitglied
mit seiner Zahlung trotz Mahnung länger als sechs Monate im Rückstand,
so kann der fällige Beitrag nebst den entstandenen Kosten eingezogen
werden.
c) durch Ausschluß bei vereinsschädigendem Verhalten, der durch den
Vorstand zu beschließen ist.
Dem Auszuschließenden ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der
Ausschlußbeschluß ist dem Auszuschließenden schriftlich mit Begründung
zuzustellen. Gegen den Ausschlußbeschluß kann der Auszuschließende
schriftlich die nächste Mitgliederversammlung anrufen, die endgültig
entscheidet.
d) durch Tod.

7. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Rechte und Pflichten
gegenüber dem Verein. Im Falle des Ausschlusses dürfen Auszeichnungen
nicht weiter getragen werden.



§ 6: Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder haben folgende Rechte:

a) Die Vereinsmitglieder sind berechtigt, an allen Wettkämpfen, Lehrgängen
und sonstigen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
b) Wahlrecht lt. Wahlordnung und das Recht, Anträge zu stellen.

2. Die Mitglieder haben die Pflicht:

a) Die Vereinssatzung, die Vorstandsbeschlüsse und die
Versammlungsbeschlüsse zu beachten,
b) die in der Satzung niedergelegten Grundsätze des Vereins zu fördern,
c) die übernommenen Ämter gewissenhaft auszuführen,
d) für die mutwillige Beschädigung von Vereinseigentum und fremdem
Eigentum, das dem Verein zur Benutzung überlassen wurde - Sportstätten
und sonstige Übungsräume einschließlich Sportgeräte
aufzukommen. Gleiches gilt bei schuldhaftem Verlust von Vereins- und
Fremdeigentum.
e) zur Entrichtung von Vereinsbeiträgen.



§ 7: Ehrungen

Die Ernennung zum Ehrenmitglied und die Würdigung besonderer Verdienste
regelt die Ehrenordnung.



§ 8: Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand,
c) die Jugendversammlung.



§ 9: Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

2. Die Mitgliederversammlung findet statt:

a) jährlich im ersten Halbjahr des Kalenderjahres,
b) wenn der Vorstand dies beschließt,
c) wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich
beantragt.

3. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen.

Die Einladung (mit Tagesordnung) hat spätestens drei Wochen vorher durch
Veröffentlichung im „Mitteilungsblatt für die Stadt Hessisch Lichtenau“ zu
erfolgen.

4. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung
mitzuteilen.

Diese soll enthalten:
a) Genehmigung der Niederschrift der vorigen Versammlung,
b) Entgegennahme der Tätigkeitsberichte des Vorstandes und der Abteilungen,
c) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer,
d) Entlastung des Vorstandes,
e) Wahlen, soweit diese erforderlich sind,
f) Bestätigung der Abteilungsleiter,
g) Bestätigung der von der Jugendversammlung gewählten Vertreter,
h) Beschlußfassung über vorliegende Anträge,
i) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der außerordentlichen Beiträge,
j) Änderung der Satzung sowie der Ordnungen des Vereins,
k) Verschiedenes.

5. Der Vorsitzende oder sein Vertreter leiten die Versammlung.

6. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens sieben
stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. (Ausnahme: Auflösung, siehe
§ 16 der Satzung).

7. Den genauen Ablauf der Mitgliederversammlung regelt die Geschäftsordnung.

8. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als
abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei
Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit
einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder.

9. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der
Mitgliederversammlung abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens
acht Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins
eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden,
wenn die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit beschließt, daß
sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden sollen. Dies gilt nicht für
Anträge auf Satzungsänderung.

10. Geheime Abstimmungen erfolgen nur dann, wenn dies ein stimmberechtigtes
Mitglied beantragt; für die Durchführung von Wahlen gilt die Wahlordnung.

11. Über die Versammlung hat der Schriftführer eine Niederschrift aufzunehmen,
die vom Leiter der Versammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Die gefaßten Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen. Die
Niederschrift ist der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zur Genehmigung
vorzulegen.



§ 10: Vorstand

1. Der Vorstand arbeitet:

a) als geschäftsführender Vorstand im Sinne § 26 Abs. 2 BGB, bestehend aus
dem 1. Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassierer,
dem Jugendwart und dem Schriftführer.
b) als Gesamtvorstand, bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand (a),
dem Sportwart, dem Rechtswart, dem Pressewart und den Leitern der
Abteilungen, die jeweils einem zuständigen Landesfach- oder
Spitzenverband angehören.

2. Wahl und Amtszeit:

a) Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder dauert zwei Jahre. Ihre Wahl erfolgt
mit Ausnahme der Abteilungsleiter, die jeweils von der Mitglieder-
versammlung in ihrem Ämtern bestätigt werden müssen periodisch durch
die Mitgliederversammlung. Nach Ablauf der regulären Amtszeit verbleibt
der Vorstand bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Die Wahl des
Jugendwartes regelt § 11 Ziffer 2 der Satzung.
b) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand
berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu
berufen.
c) Der Vorstand wird nach direktem, allgemeinem und gleichem Wahlrecht in
der Mitgliederversammlung
gewählt. Das Wahlverfahren ist in einer gesonderten Wahlordnung geregelt.
d) Die Person des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden muß von den
Abteilungen, die jeweils einem zuständigen Landesfach- oder Spitzen-
verband angehören, im zweijährigen Wahlturnus gestellt werden.

3. Dem Gesamtvorstand obliegt die Leitung des Vereins. Der Vorsitzende oder
sein Vertreter berufen und leiten die Sitzungen des Vorstandes. Der Vorstand
tritt zusammen, wenn die Lage der Geschäfte dies erfordert oder drei
Vorstandsmitglieder dies aus besonderen Gründen beantragen. In der Regel
findet vierteljährlich eine Vorstandssitzung statt. Der Vorstand ist
beschlußfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.

4. Der Verein wird durch den geschäftsführenden Vorstand gerichtlich und
außergerichtlich vertreten, und zwar jeweils gemeinsam durch zwei
Vorstandsmitglieder, unter denen sich der erste oder ein stellvertretender
Vorsitzender befinden muß.

5. Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehören vor allem:

a) die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die
Behandlung anderweitiger Anregungen,
b) die Bewilligung von Ausgaben,
c) Aufnahme, Ausschluß und Bestrafung von Mitgliedern,
d) Aufstellung der Geschäftsordnung und anderer Ordnungen,
e) Durchführung der im Rahmen der Satzung gefaßten Beschlüsse,
f) Verwaltung des Vereinsvermögens,
g) Aufstellung des Voranschlages,
h) Beschlußfassung über die zur Erfüllung von Verpflichtungen des Vereins
notwendigen Ausgaben und gegebenenfalls Aufnahme von Darlehen. Die
Aufnahme von Darlehen bedarf der Genehmigung der Mitgliederversammlung
mit einfacher Mehrheit.
i) Ausstellung von Urkunden über Rechtsgeschäfte, die den Verein
dritten Personen gegenüber binden.

6. Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die auf Grund der
Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem
Aufgaben, die von ihrer geringeren Bedeutung her nicht vom Gesamtvorstand
behandelt werden müssen. Der Gesamtvorstand wird über die Tätigkeit des
geschäftsführenden Vorstandes laufend informiert.

7. Die Abgrenzung der Ressorts sowie die einzelnen Aufgaben der Ressortleiter
und der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes regelt die
Geschäftsordnung des Vereins.

8. Der geschäftsführende Vorstand hat das Recht, an allen Sitzungen der
Abteilungen und Ausschüsse beratend teilzunehmen.

9. Die Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes sowie des
Gesamtvorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Die Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes bzw. des
Gesamtvorstandes werden protokolliert.



§ 11: Eigenständigkeit der Vereinsjugend

1. Zur Vereinsjugend gehören alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie
die gewählten und berufenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der
Vereinsjugendarbeit. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen
dieser Satzung und der Jugendordnung selbständig. Sie entscheidet mit
Zustimmung des Vorstandes über die ihr zur Verfügung gestellten Mittel.

2. Die Vereinsjugend wird geleitet durch einen Jugendausschuß, der in der
Jugendversammlung gewählt wird. Dieser wiederum wählt den Jugendwart, der
die Interessen der Jugend im geschäftsführenden Vorstand vertritt. Alles
Weitere regelt eine Jugendordnung, die von der Jugend zu entwerfen ist und
durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden muß.



§ 12: Abteilungen

1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im
Bedarfsfalle durch Beschluß der Mitgliederversammlung gegründet.

2. Die Abteilung wird durch den Abteilungsleiter geleitet.

3. Die Abteilungsleitung wird von der Abteilungsversammlung gewählt.
Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und
auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.

4. Die Abteilungen sind wegen unterschiedlicher finanzieller Belastung verpflichtet,
eine Eigene Kasse zu führen und sind berechtigt, zusätzlich zum
Vereinsbeitrag einen Abteilungsbeitrag zu erheben. Die Kassenführer sind dem
Kassierer des Vereins gegenüber verantwortlich.

5. Die Abteilungen sind gegenüber dem Gesamtverein verpflichtet, am Schluß
eines jeden Geschäftsjahres hierüber einen einheitlichen, detaillierten
Kassenbericht zu erstellen, der vom Abteilungsleiter, dem Kassenwart und den
Kassenprüfern zu unterzeichnen ist. Dieser Kassenbericht ist dem
geschäftsführenden Vorstand in einem angemessenen Zeitraum, spätestens
Ende Februar, vorzulegen und in die Gesamtrechnung des Vereins einzufügen.

6. Bei Auflösung einer Abteilung fällt deren vorhandenes Vermögen dem
Gesamtverein zu, der es ausschließlich für sportliche Zwecke zu verwenden hat



§ 13: Beiträge und Zuwendungen:

1. Der Verein erhebt zur Erfüllung seiner Aufgaben Beiträge, die durch die
Mitgliederversammlung festgesetzt werden. Die Höhe der Beiträge richtet sich
nach den Bedürfnissen des Vereins.
Bedürftigen Mitgliedern kann der Vorstand den Vereinsbeitrag ermäßigen oder
erlassen.

2. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

3. Spenden und Stiftungen unterliegen der Verwaltung des Vereins.



§ 14: Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der
Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten
der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen die Entlastung
des Kassierers.



§ 15: Ordnungen

1. Die Mitgliederversammlung beschließt und verändert mit Zweidrittelmehrheit der
anwesenden Mitglieder die Geschäftsordnung des Vereins. Die
Geschäftsordnung zur Durchführung der Mitgliederversammlungen des Vereins
ist als Anlage dieser Satzung beigefügt.

2. Die Mitgliederversammlung bestätigt die von der Jugendversammlung vorgelegte
Jugendordnung.

3. Außerdem sind alle Satzungen / Ordnungen der jeweils zuständigen
Landesfach- und Spitzenverbände für die Mitglieder des Vereins verbindlich.

4. Ordnungen sind nicht Bestandteile dieser Satzung.



§ 16: Auflösung des Vereins

1. Der Verein verliert seine Existenz, wenn ihm weniger als sieben Mitglieder
angehören.

2. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung
beschlossen werden.
Die Tagesordnung zu dieser Versammlung darf nur den Punkt „Auflösung des
Vereins“ enthalten.

3. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn
der Gesamtvorstand dies mit einer Mehrheit von drei Vierteln seiner
stimmberechtigten Mitglieder beschlossen hat oder wenn die Einberufung einer
Mitgliederversammlung zu diesem Zweck von zwei Dritteln der
stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

4. Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 50 Prozent der
stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung darf nur mit einer
Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder
beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50 Prozent der
stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung
einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig ist.

5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zwecks fällt sein Vermögen an die Stadt Hessisch Lichtenau mit der
Zweckbestimmung, daß dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur
Förderung des Sports verwendet werden darf.



§ 17: Versicherung

Alle Vereinsmitglieder sind durch den Sportversicherungsvertrag des
Landessportbundes Hessen e.V. in Frankfurt/Main gegen Sportunfälle zu
versichern. Dies hat durch einen dynamisierenden Vertrag zu geschehen.



§ 18: Schlußbestimmung

Diese von der Mitgliederversammlung am 05. März 2004 beschlossene Fassung
der Satzung tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Mit dem gleichen Zeitpunkt tritt die Satzung vom 10. August 1985 außer Kraft.